Geschichte vermitteln

Bewegte Familiengeschichten

Die Suche nach einem neuen Zuhause in einer sich verändernden Welt

Das Anne Frank Zentrum beteiligt sich als Partner in Deutschland an einem Projekt, in dem pädagogisches Material für Jugendliche entwickelt wird. Dieses setzt sich mit der Verflechtung der deutschen und der österreichischen Geschichte mit der Geschichte des arabisch-jüdischen Nahen Ostens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinander. Das pädagogische Material soll ab Herbst 2018 online zugänglich sein.

Das pädagogische Material thematisiert die Verflechtungen von Zwangsmigration und Flucht im Kontext des Nationalsozialismus. Es soll das Verständnis darüber fördern, dass die Geschichte des Nahen Ostens sowohl aus jüdischen wie aus arabischen Blickwinkeln durch Momente der freiwilligen oder erzwungenen Migration geprägt ist. Ein Fokus liegt auf gegenwärtigen Migrationsbewegungen.

Ausgangspunkt der Annäherung werden 6 Biografien und Familiengeschichten sein. Der Ansatz des biografischen Lernens erleichtert den Zugang zu den komplexen geschichtlichen Verflechtungen.  Basierend auf historischen Quellen wie Erzählungen und Dokumente wird Geschichte erfahrbar gemacht. 

Ziel des Projekts ist es, die Jugendlichen zu einem respektvollen Umgang mit Erinnerungen und Narrativen anzuregen, auch wenn diese in Teilen im Konflikt zueinander stehen. Das Material richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren in der schulischen und außerschulischen Bildung.

Bericht von Erinnern.AT vom Auftakttreffen des Projektteams in Wien Mai 2017

Projektlaufzeit: April 2017 bis September 2018

Header-Bild: Konstantin Koewius

Es berät Sie gern

Bianca Ely
Projektleitung
Tel.: 030/2888656-29
ely[at]annefrank.de

Material

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