Ulrike Dörr

»Spurensuche«

©privat

Der Rundweg »Spurensuche« befasst sich am Beispiel des Dorfes Güstritz im Wendland mit dem Thema NS-Zwangsarbeit im eigenen Lebensumfeld. Der Rundgang umfasst  8 Stationen mit direktem Themenbezug und beginnt und endet im Dorf. Anhand von Zeitdokumenten und Informationen über einzelne Lebenswege thematisiert der Rundweg auf Informationstafeln neben den konkreten Geschehnissen an den aufgesuchten Orten die allgemeinen Lebens- und Arbeitsbedingungen der zur NS-Zwangsarbeit eingesetzten Menschen, insbesondere wie hier
vor Ort, im ländlichen Bereich.
Einmal im Monat sowie auf Anfrage finden begleitete Rundgänge statt. Es gibt eine Begleitbroschüre sowie eine Homepage zum Projekt. Des Weiteren sind langfristige Kooperationen mit Schulen der Region im Aufbau.

Name der Initiative/ Organisation: Arbeitskreis NS Zwangsarbeit im Wendland
Vor- und Nachname: Ulrike Dörr
Postleitzahl: 29463
Ort: Wustrow OT Güstritz
E-Mail:NS-Zwangsarbeit-Ausstellung[at]riseup.net
Web-Adresse:https://zwangsarbeit.tools4activists.org
 

Expertise: Nationalsozialismus: derzeitiger Schwerpunkt NS- Zwangsarbeit, kritische Erinnerungsarbeit, Auseinandersetzung mit Kontinuitäten 

»Ich sehe in »Erinnern vor Ort« einen wertvollen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, da ich daran glaube, dass es (gerade auch für junge Menschen) leichter ist einen Zugang zur Geschichte zu finden, je unmittelbarer dieser mit der eigenen Lebensrealität verknüpft ist. Wichtig ist mir neben der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch immer einen Bezug  zum Heute herzustellen, Ansätze für ein Lernen aus der Geschichte zu finden und daraus Schlüsse für das eigene Handeln zu ziehen.« 

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