Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Christoph Mauny

»Eisenhower vor Gotha. Ohrdruf, wir müssen reden.«

© Benjamin Jenak

Projektbeschreibung des Projektpartners:

Mit partizipativen Projekten und ästhetischen Interventionen reflektieren wir das wechselseitige Verhältnis zwischen »jüdischer« und »deutscher« Kultur. Dabei verknüpfen wir die museale Sammlung zur Stadtgeschichte Gothas auf Schloss Friedenstein mit unserer Gegenwart und suchen gemeinsam nach neuen Formen der Erinnerungskultur. Im Fokus soll dabei die Entwicklung eines virtuellen Erinnerungsortes an das KZ Ohrdruf stehen (Arbeitstitel: »Eisenhower vor Gotha. Ohrdruf, wir müssen reden.«). Inhalte und Formen sollen partizipativ-performativ in einem Zusammenspiel von Jugendlichen, Expert*innen/Z(w)eitzeug*innen und Medienkünstler*innen erarbeitet und gestaltet werden. Mittelfristig könnten physische Verankerungen dezentral im öffentlichen Raum entstehen, um auf den Ort, seine Geschichte und den wechselhaften Umgang mit dieser aufmerksam zu machen.
Als ein Projekt-Vorläufer entstand das partizipative Fassadenkunstprojekt »Die Gothaer Synagoge lebt.«

© Benjamin Jenak

Name der Initiative/ Organisation: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Vor- und Nachname: Christoph Mauny
Straße und Hausnummer: Schlossplatz 1
Postleitzahl: 99867
Ort: Gotha
E-Mail: mauny[at]stiftung-friedenstein.de
Web-Adresse: https://www.stiftungfriedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/juedisches-leben

Expertise:  kulturelle Bildung, partizipative Vermittlung, museale Kontexte, intergenerativer Dialog

»Eine lebendige Erinnerungskultur will »die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen«. Um erkaltete Wahrnehmungsmuster zu durchbrechen, sind neben den Fakten der objektiven Geschichtsschreibung hierfür vier Aspekte der Nähe entscheidend: die lokale Verortung, die individuelle Erfahrung in multiperspektivischer Konstellation, die emotionale Begegnung zwischen Menschen und eine ästhetische Formensprache.« 

gefördert durch