Monday, 13. October 2008

»Holocaust im Comic – Tabubruch oder Chance?«

»Die Suche« von Eric Heuvel

»Die Suche« von Eric Heuvel

Insgesamt 18 Klassen waren an dem Pilotprojekt beteiligt und testeten die Graphic Novel »Die Suche« im Geschichtsunterricht. Vertreten waren Gymnasien, Real- und Hauptschulen sowie Gesamt- und Sonderschulen aus Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Projekts war es, Einsatzmöglichkeiten von »Die Suche« im Schulunterricht zu recherchieren und das Arbeitsheft anhand der Resultate aus der Testphase zu überarbeiten.

Nach Hospitationen im Unterricht, Interviews mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern und der Rückgabe ausgefüllter Fragebögen liegen die Ergebnisse vor. Diese können Sie sich nach Anmeldung hier downloaden.

Auf der Fachtagung »Holocaust im Comic - Tabubruch oder Chance?« wurden die Ergebnisse am 10. Oktober vor rund 150 Teilnehmenden in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund präsentiert. Dazu wurden in Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und in verschiedenen Workshops Fragen der pädagogischen Arbeit mit Graphic Novels zum Thema Holocaust diskutiert. Wenn Sie Interesse an der Dokumentation der Tagung haben, wenden Sie sich an uns, gerne schicken wir Ihnen diese zu.

»Die Suche« erzählt rückblickend die fiktive Geschichte der jüdischen Familie Hecht während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Zentrum der Geschichte stehen die Rollen von Verfolgten, Tätern, Zuschauern und Helfern
»Die Suche« ist auch im Online-Shop des Anne Frank Zentrums erhältlich.

Die Graphic Novel »Die Suche« ist Teil des Projekts der Entwicklung und Erprobung eines Materialpaketes zur Bildungsarbeit gegen Antisemitismus. Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms »VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie« und kofinanziert vom Beauftragten des Senats für Integration und Migration im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Darüber hinaus wird das internationale Projekt durch die Rothschild Foundation unterstützt.